

Erleben Sie den ungeheuren Reichtum der Biodiversität in den malerischen
Weinbergen des Delinat-Instituts. Treten Sie ein in unser Labor, den natürlichen
Weinberg. Lassen Sie sich die Harmonie des Ökosystems, die Neugier auf
die ungeheure Komplexität der Natur und die Vernunft zur Utopie nahe bringen.

((Legende))
Auf den Weinbergen des Delinat-Instituts arbeiten wir an der Zukunft des europäischen
Weinbaus und schaffen ein bereits heute viel beachtetes Modell für klimaneutrale
Landwirtschaft mit hoher Biodiversität.
Im Juni dieses Jahres stiftete Karl Schefer auf dem Walliser Versuchsgut Mythopia
die Fondation Delinat Institut für Ökologie und Klimafarming. Ziel
des Institutes ist die praxisnahe Entwicklung ökologisch ganzheitlicher
Strategien für klimaneutralen Weinbau mit hoher Biodiversität. Auf
den Weinbergen, die das Institut von Mythopia übernahm, zeigt sich bereits
heute höchst eindrücklich, welche Perspektiven die Zweite Biorevolution
eröffnet: Bienen, Grillen, Echsen, Schmetterlinge fühlen sich hier
ebenso heimisch wie Obstbäume, Rosen und Sanddornsträucher. Es duftet
nach Aromakräutern und der Gesang vieler Vögel erklingt. Die wundervollen
Trauben des Pinot Noir reifen und lassen sich in ihrer tiefgründigen Aromenvielfalt
wie Weine verkosten (und mit den Trauben konventioneller Nachbarn vergleichen).
Wir laden Sie herzlich ein, die Wiederbelebung der Natur im Weinberg am kommenden Erlebnistag des Delinat-Instituts mit uns zu feiern:
Samstag, 19. September 2009, 9.00 – 18.00 Uhr
Programm
o Ankunft am Bahnhof Sitten, halbstündiger Busshuttle zu den Weinbergen
o Zweistündige Führungen in Kleingruppen durch die Weinberge und Versuchsflächen
(wahlweise in französischer und deutscher Sprache)
o Themen: Artenreiche Begrünung, Hecken, Obstbäume,
Funktionen der Biodiversität im Ökosystem Weinberg, Bodengesundheit,
Mischkulturen, Insektenvielfalt, Charta für Weinberge mit hoher Biodiversität,
Klimafarming, Terroirqualität
o Raclette vom Holzfeuer, Obst und Gemüse aus den Weinbergen, Walliser
Bio-Spezialitäten
o Geführte Degustation der Mythopia Weine
o Bildprojektionen: „Naturfotographie im Weinberg“
von Patrick Rey
o Vortrag „Kein Ausweg ohne Mut zu neuen Wegen“
von Hans-Peter Schmidt
o Open Air Konzert für Violine und Kontrabass mit Janka
Mekis und Henry Koch (Werke von Mozart, Bach, Martinu)
o Offene Gesprächsrunde
o Rückfahrt nach Sion
Die Gäste werden kompetent von den Mitarbeitern des Delinat-Instituts geführt. Die gesamte Veranstaltung findet im Freien statt, die Besichtigungen werden zu Fuss durchgeführt - Bitte achten Sie auf geeignete Kleidung und Schuhwerk. Im Fall extrem schlechter Wetteraussichten wird die Veranstaltung am Donnerstag, 17. September, abgesagt.
Ihre Kostenbeteiligung: 80.- CHF/pro Person für Führung, Degustation, Verpflegung und Dokumentation
Benutzen Sie eine dieser Anreise-Varianten
Zugankunft aus Richtung
Basel/Zürich/Bern: Zugankunft aus Richtung
Genf/Lausanne:
9.35 Uhr, Anschluss an den 2. Bus
10.35 Uhr, Anschluss an den 5. Bus
11.00 Uhr, Anschluss an den 7. Bus
11.35 Uhr, Anschluss an den 8. Bus
(Rückreise ab Sion 16.24, 16.58, 17.24, 17.58)
9.26 Uhr, Anschluss an den 1. Bus
9.52 Uhr, Anschluss an den 3. Bus
10.22 Uhr, Anschluss an den 4. Bus
10.52 Uhr, Anschluss an den 6. Bus
11.22 Uhr, Anschluss an den 8. Bus
(Rückreise ab Sion 16.37, 17.02, 17.17, 17.37)
Im Weinberg sind keine Parkplätze vorhanden. Bitte parkieren Sie beim Bahnhof Sion und benutzen Sie den Bustransfer, Parkplätze sind am Bahnhof Sion vorhanden.
So sind Sie dabei
Die Anzahl Plätze für die Führungen ist begrenzt. Melden
Sie sich schnellstmöglich hier an - Sie erhalten eine Buchungsbestätigung.
Ihre Kostenbeteiligung CHF 80.- bezahlen Sie direkt bar vor Ort (bitte halten
Sie das Geld passend bereit).
Weitere Informationen über die Weinberge: www.mythopia.ch
Die Weinberge
des Delinat-Instituts gehören zu den artenreichsten landwirtschaftlich
genutzten Flächen der Schweiz. Neben den seltenen Smaragdeidechsen, die
sich auf Mythopia im Gras tummeln, sind zum Beispiel über 50 teils vom
Aussterben bedrohte Schmetterlingsarten hier heimisch.