

Geruchlose Gülle, keine Nährstoffverluste, höhere Düngewirkung
Pflanzenkohle bindet durch ihre hohe spezifische Oberfläche sehr effizient Ammonium und Ammoniak sowie andere geruchsintensive, oft toxische Stoffe. Während in unbehandelter Gülle mehr als 30% des Stickstoffs verloren geht, kann durch die Behandlung mit Pflanzenkohle aller Stickstoff pflanzenverfügbar gespeichert werden. Da zusätzlich auch die Düngeeffizienz gesteigert wird, lässt sich durch die Pflanzenkohle die Düngewirkung der Gülle nahezu verdoppeln.
Die Auswaschung der Gülle-Nährstoffe im Boden wird deutlich gebremst, was nicht nur das Grundwasser schützt, sondern insbesondere der Versauerung des Bodens vorbeugt. Die mit Pflanzenkohle behandelte Gülle fördert die Bodenaktivität und den Humusaufbau. Anstatt die Böden durch toxisch wirkende Gülle auszulaugen, werden die Böden langfristig aufgebaut.
Empfohlene Einsatzmengen:
1,5% - 2% Pflanzenkohle vom Gesamtvolumen der Gülle
Die Pflanzenkohle regelmäßig in die Güllegrube einwerfen.
Wichtiger als der Einsatz der Pflanzenkohle ist allerdings die Lenkung des mikrobiellen Milieus der Gülle. Fäulnis muss unbedingt verhindert werden. Gestank ist das untrügliche Zeichen schlechter Güllequalität. Um das mikrobielle Milieu zu steuern, leeren Sie die Güllegrube und geben auf den in der Grube verbleibenden Rest (nicht mehr als 50 m3):
100 l Sauerkrautsaft oder EM-A + 500 l Melasse + 100 l Pflanzenkohl und vermischen dies. Bereits nach wenigen Tagen wird die Güllegrube nicht mehr stinken. Sorgen Sie anschließend dafür, frische Gülle stets mit 0,1% Sauerkrautsaft versetzt wird. Am besten geschieht dies durch automatische Verneblung direkt im Stall.
Gern beraten wir Sie persönlich bei der Aufbereitung Ihrer Gülle durch Pflanzenkohle sowie bei der Herstellung organischer Pflanzenkohledünger.