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Kreation synergetischer Netzwerke und Kooperationen von Ökologie relevanten Wissenschaftsbereichen und landwirtschaftlicher Praxis, auf dessen Basis wissenschaftlich fundierte, praxistaugliche Strategien für klimaneutralen Qualitätsweinbau mit hoher Biodiversität und hohen Ökosystemdienstleistungen entwickelt werden.
Betreuung und Auswertung der Begrünungsversuche (Wachstumsparameter, Nährstoffaufnahme, Weinqualität, Biodiversität, Pflanzengesundheit) in mehrjährigen Zeitreihen am DI
Weiter- und Neuentwicklung optimierter Saatmischungen für die Weinbergsbegrünung für verschiedene Klimazonen, Böden und Nährstoffsituationen. Begrünungsberatung
Charakterisierung der ökologischen Nische der Rebe und Optimierung der Terroircharakteristik durch Kombination verschiedener Begrünungsstrategien, Bodenbearbeitung und Bodenfeuchtigkeit
Optimierung der Begrünungspflege durch die Entwicklung neuer Maschinentechnologien. Entwicklung einer Schälschar für den Rebbau
Anlageoptimierung und Evaluation ökologischer Strukturverbesserung: Hotspots, Hecken, Bäume, Insektenhotels, Vernetzung etc.
Charakterisierung der ökologischen Qualität von diversifizierten Weinbergen anhand von Zeigergruppen wie Tagfaltern, Heuschrecken oder Vögeln am Delinat-Institut.
Förderung genetische Diversität durch massale Selektion, Aufstellung der Auswahlkriterien, Pfropftechnik
Feld- und Topfversuche zur Inokulation von Mykorrhiza und Rhizobakterien an Jung-und Altreben. Auswertung (Nährstoffaufnahme, Pflanzengesundheit, Weinqualität)
Entwicklung von kurativen Behandlungsstrategien zur Reduktion von Pflanzenschutzmassnahmen und somit des Einsatzes von Kupfer und Schwefel.
Wirtschaftlichkeitsberechnung der Bewirtschaftungsmethoden
Pestizidprävention – Koordination der Aktion gegen Helikopterspritzung natürlicher Flächen
Anlage, Eignungstest, Verarbeitung und Bewirtschaftungskonzepte von Sekundärkulturen, Förderung seltener Arten (Weinbergpfirsich, Sanddorn)
Das Delinat-Institut erarbeitet wissenschaftliche Grundlagen und entwickelt praxisorientierte Strategien zur Reduktion von Treibhausgasen durch die Landwirtschaft. Die Strategien werden in ein Gesamtkonzept eingebunden, das neben der Klimaproblematik zugleich die Förderung der Biodiversität, der Optimierung von Ökosystemdienstleistungen, die Schließung lokaler Stoffströme und die soziale Verankerung dieser Maßnahmen in den Fokus rückt.
Reduktion von Düngemitteln durch Gründüngung, Humusaufbau und Biokohle. Einfluss auf die Nährstoffbilanz von Reben (mit Uni Zürich)
Einsatz von Biokohle als Nährstoffträger zur Reduktion des Düngemitteleinsatzes um 50%, der THG-Emissionen um über 70% und Minimierung von Nährstofflessivierung. Feld- und Topfversuche. (mit Uni Gießen)
Verbesserung der Bodenstruktur sowie der biologischen Bodenaktivität. Erhebung und Bilanzierung von Parametern, welche Ökosystemleistungen quantifizieren, wie Wasserinfiltration, Ionenaustauschkapazität, Wasserspeichervermögen, Nährstofflessivierung, THG-Emissionen. (mit BSC, Uni Gießen)
Aufbau einer aeroben Modellkompostierung mit Biokohle. Verbesserung der C-Effizienz, Reduktion von Treibhausgasen, Verhinderung von Giftstofflessivierung
Aufbau eines Biokohlearchivs, Charakterisierung von BC (mit Biochar Science Network, Pyreg, SBC)
Biologische, chemische und physikalische Aktivierung von BC (mit Hochschule Basel, Pyreg); Herstellung von Designerkohlen für verschiedene spezialisierte Anwendungen im Weinbau
Feldversuche mit Biokohle-Substraten am DI, im DFN und anderen Landbauflächen
Ermittlung optimaler Korngrössenverteilung, Topfversuche
Einsatz von BC zur Stimulation mikrobieller Symbiosen mit Rebwurzeln (mit FU Berlin)
Bestimmung, Grenzwertbestimmung und Reduktion von Schadstoffbelastungen der Biokohle (mit ART)
Beeinflussung der BC auf den N-Kreislauf (RNA-Analysen mit Uni Tübingen)
Volksversuch zur Wirksamkeit von Biokohle in Kleingärten (mit Uni Zürich)
Beratung und Qualitätssicherung von SBC, Pyreg, Schottdorf und anderen Anlagebetreibern
Koordination des Biochar Science Network
Beratung zur Verbesserung regionaler Ökosystemdienstleistungen, Biodiversitätsstrategien, Schließung von Stoffkreisläufen (Weil am Rhein, Lichtenstein, Lausanne)
Das Delinat-Institut baut ein Netzwerk von fünf biologisch wirtschaftenden Weingütern in verschiedenen repräsentativen Lagen Europas auf. Die FNEB-Güter werden bei der Umsetzung der Forschungsresultate in die Praxis unterstützt und sollen in ihrer Region eine Vorbildfunktion für die Verbreitung der Methoden klimaneutralen Qualitätsweinbaus mit hoher Biodiversität ausüben. Die FNEB-Güter nehmen an gemeinsamen, vom Delinat-Institut koordinierten wissenschaftlichen Versuchen statt, um die Praxistauglichkeit der Methoden international unter Beweis zu stellen. Die vier FNEB-Güter werden zum Ausbildungszentrum für die Delinat-Winzer des jeweiligen Landes sowie für anderen Winzer der Region.
Das Delinat-Institut erarbeitet die Richtlinien für alle Delinat-Güter und unterstützt diese durch regelmäßige Beratung und Weiterbildung bei der breitflächigen Umsetzung der Richtlinien.
Vergleich von 4 Begrünungsstrategien auf einer Versuchsfläche von 5 ha auf Chateau Duvivier (CHD)
Erhöhung der Humusgehalte und der Wasserspeicherfähigkeit durch Begrünung, Begrünungsmanagement, zeitlich beschränkte Bewässerung und Biokohle – Versuchsfläche 2 ha – CHD
Aufbau einer Modelkompostierung und Substratproduktion CHD
Vergleich 3 Begrünungsstrategien auf allen DFN
Entwicklung DFN nach höchster Delinat-Qualitätsstufe (Weinbau)
Biokohleversuche auf allen DFN (mit Partnern des BCS)
Anlage einer Bodendatenbank von Delinat-Winzern als Werkzeug für eine angepasste Beratung für Begrünungsstrategien und THG-Reduktionen
Begleitung von Begrünungsversuchen in 12 Weinbergen bei Delinat-Winzern (DPG) in Südeuropa.
Weiterentwicklung der Richtlinien, Ausbildung der Kontrolleure, Verfassung von Merkblättern, Ausstellung von ANG
Weiterbildung und Beratung der Delinat Partner Güter (DPG) – Unterstützung zur Erreichung der 2. Delinat-Qualitätsstufe
Organisation der Beratung aller Delinat-Weingüter